… oder zumindest „Hallo kleiner Teil der Welt, der sich für mich und das, was ich tue interessiert“.

Wie startet man nun so einen Blog? Am besten, man zitiert sich selbst. Ende 2011 habe ich eine Notiz auf meiner Facebook-Seite veröffentlicht und diese fasst das alles recht gut zusammen.

Also Willkommen zu meinem Blog und hier bin ich:

„Ich kann es nicht ganz fassen, was für ein Jahr doch hinter mir liegt. Vor allem, wenn ich bedenke, dass ich meine erste Kamera erst 2008 in den Händen hielt. Ab da hieß es dann einfach „machen“. Und ich hab nach kurzer Zeit auch damit angefangen, dass zu fotografieren, was mir persönlich auch am Herzen liegt. Konzerte, Bands und Musik im Allgemeinen.

Ich kann es auch kaum fassen, dass ich das, was viele über Jahre hinweg aufbauen so schnell geschafft habe. Die ersten Konzerte noch in kleinen Kneipen fotografiert, wo nicht einmal 100 Leute reinpassen und dieses Jahr dann in ausverkauften Arenen.

In 2011 habe ich über 80 Konzerte fotografiert. Natürlich habe ich auch eine Absagen bekommen für Konzerte, die ich liebend gerne noch auf die Liste gesetzt hätte, aber so ist das nunmal. Andererseits sind ein paar Konzerte dieses Jahr so überraschend dazu gekommen, dass ich es noch immer nicht glaube. Auch bin ich froh, dass ich trotzdem noch die Zeit gefunden habe, Konzerte von Freunden bzw. befreundeten Bands zu fotografieren. Immer wieder ein Höhepunkt: Eine Band fotografieren, die man selbst liebt. Was hab ich mich doch gefreut, dass ich DREDG in Dortmund fotografieren konnte. Natürlich viel Stress und teuer Geld (ICE hin- und zurück) und noch nichtmal die ganze Show sehen zu können, aber es ist trotzdem wunderbar jetzt auf die Bilder zurück blicken zu können.

Dazu kommen dann noch etliche Eishockey-Spiele, ein paar Football Spiele und ein paar sehr coole Shootings!

Nicht zuletzt ist es Wahnsinn, wie viele nette Leute ich auf Konzerten getroffen habe und wo auch der Kontakt erhalten geblieben ist. Vor allem auch andere Fotografen und es ist immer schön, wenn man sich im Graben wiederbegegnet. Ein Dank geht auch an alle, die mich bei einigen Konzerten begleitet haben und vor allem an die Leute, die es realisiert haben, dass ich auf die Konzerte konnte!

Damit verabschiede ich mich für 2011 und nächstes Jahr geht es dann weiter!“

Seitdem ist viel passiert. Ich bin natürlich, wie ihr wisst, weiterhin der Konzertfotografie treu geblieben. Zu dem Zeitpunkt meines Textes oben habe ich ca. 200 Konzerte fotografiert. Heute, sieben Jahre später sind es fast 1500 Konzerte. Dazu gehören kleine Clubshows aber auch Stadionkonzerte mit über 50.000 Besuchern und natürlich mittlerweile einige Festivals.

Zu den Konzerten sind mit der Zeit noch andere Arbeitsfelder dazu gekommen. Ich fotografiere auch bei Sportevents, Pressekonferenzen, politische Themen, Demonstrationen und Kundgebungen oder Konferenzen.

Lange habe ich nun drüber nachgedacht einen Blog ins leben zu rufen. Dabei will ich mich aktuell noch nicht komplett festlegen, worüber ich schreiben werde. Aber es soll eine Mischung werden aus Rückblicken zu ausgewählten Fotos, das Zeigen von Fotos, die sonst nirgendwo wirklich hinein passen, Technik und Techniken der (Konzert-)Fotografie und natürlich auch Tipps und Tricks für euch. Ich habe vor einiger Zeit schonmal in meiner Instagram-Story gefragt, was euch da so interessiert. Und habe dort schon Inspiration gefunden für einige Themen.

Eure Meinung zu dem Blog interessiert mich natürlich auch sehr, also lasst gerne Feedback in der Kommentar-Sektion unten da oder schreibt mir über das Kontaktformular.

19. September 2018